Wenn die Hochzeitsfotografin selbst heiratet

Jahrelang durfte ich als Hochzeitsfotografin unzählige Paare an ihrem großen Tag begleiten. Freudentränen, Glücksmomente, ausgelassene Feiern, aber auch die kleinen Pannen, die jede Hochzeit einzigartig machen. Diesmal war ich selbst dran und es war genauso, wie ich es mir erträumt habe.

Ich habe so viele wunderschöne Feste gesehen und dabei immer wieder gemerkt, worauf es wirklich ankommt: die Menschen, die Liebe und das Gefühl, das bleibt. Deshalb war für uns schnell klar: Wir wollen keine getaktete Show. Wir wollten einen Tag, der sich nach uns anfühlt, voller echter Momente, Lachen, Musik, die wir lieben und unvergesslicher Erinnerungen.

Als Hochzeitsfotografin wusste ich genau, was ich möchte und was nicht. Aber nichts konnte mich auf das Gefühl vorbereiten, selbst „Ja“ zu sagen.

Mit der Planung haben wir uns bewusst nicht stressen lassen. Nachdem das Datum feststand, haben wir uns überlegt, welche Stimmung unsere Hochzeit haben soll. Alles sollte zu uns passen. Bei der Farbwahl haben wir uns für unsere Lieblingsfarben entschieden. Rot & Blau. Nach der Zusage der Location, haben wir grob den Ablauf geplant: Sektempfang, gemeinsames Essen, Eröffnungstanz, Kuchenanschnitt und ein paar Spiele. Zwischen Trauung und Essen haben wir bewusst viel Zeit eingeplant, damit keine Hektik aufkommt und wir die Momente genießen können. Auch den Rest des Tages hielten wir nur als ungefähre Orientierung. Wir wollten flexibel bleiben, uns treiben lassen und auf die kleinen Überraschungen des Tages reagieren. Genau diese Freiheit machte die Planung für uns so angenehm. Wir konnten alles in Ruhe vorbereiten, ohne den Druck, dass jede Minute durchgetaktet sein muss. So entstand ein Tagesablauf, der organisiert, aber gleichzeitig entspannt und frei war. Ein besonderes Highlight unserer Hochzeit war die Musik. Songs, die uns begleiten, uns an besondere Momente erinnern oder einfach gute Laune machen. Für unsere Hochzeit haben wir eine Playlist zusammengestellt, die den ganzen Tag lief, vom Sektempfang bis zum Eröffnungstanz. Es war unglaublich schön zu sehen, wie die Musik den Tag getragen hat. Jeder Song erzählte ein Stück von uns, brachte Erinnerungen hoch oder ließ uns und unsere Gäste einfach tanzen und lachen. Es fühlte sich richtig persönlich an, weil jede Melodie eine Geschichte hatte.

Es war der schönste Tag meines Lebens. Jetzt weiß ich noch mehr, wie sich all die Brautpaare fühlen, die ich begleite. Ich habe erlebt, was ich immer schon wusste. Wie wichtig es ist, jeden Moment festzuhalten, sei es als Foto oder Video.

Wenn du gerade deine eigene Hochzeit planst oder einfach nach Inspiration suchst, möchte ich dir sagen: du bist nicht allein. Ich weiß, wie überwältigend dieser Tag manchmal sein kann. Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich bei mir. Ich bin für dich da und begleite dich gerne auf deinem Weg zu eurem perfekten Tag.

2 Kommentare zu „Wenn die Hochzeitsfotografin selbst heiratet“

  1. Avatar von
    Anonym

    Geile Website Regina 🤩 Schöner Text und ich geb dir zu 100% recht, die Hochzeit war geil und bleibt in Erinnerung. #FreiFlug

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